Der KI-Hype in Marketing und Vertrieb scheint grenzenlos; gefühlt dreht sich jede Teamdiskussion oder Strategierunde um Künstliche Intelligenz. Die Befragung von rund 1.600 Entscheidern in Deutschland/Österreich und der Schweiz (DACH-Region) im Rahmen des Marketing Tech Monitors 2026 untermauert das: Für die Mehrheit der CMOs und Digital-Entscheider gehört KI zu den absoluten strategischen Prioritäten – noch vor Dauerbrennern wie CRM. Allerdings setzen nur 30 Prozent KI auch auf Platz 1.Anzeige

Die Gründe dafür sind vielschichtig, schwanken in einem Kontinuum zwischen Lust und Frust und haben meist mit KI als Technologie erst mal gar nichts zu tun. So wird der Einsatz von KI oftmals in die Schublade „IT-Projekt“ gesteckt. Tatsächlich verändert sie jedoch Entscheidungsprozesse, Arbeitsweisen und Verantwortlichkeiten in Marketing und Vertrieb.

Der Fokus auf Automatisierung statt Transformation verhindert den Blick auf mögliche Veränderungen der Wertschöpfungsketten und das Entstehen neuer Organisationsmodelle in einem „AI Native Marketing und Sales“-Modus. Sekundiert wird dieser Zustand bei den meisten Unternehmen durch das Fehlen einer durchgängigen Daten- und Kontextarchitektur, was sich im Kern – entgegen der mit liebvollem Enthusiasmus geführten CRM-Diskussionen der letzten 30 Jahre – kaum geändert hat.Anzeige