Stand: 28.07.2026 • 17:54 Uhr

FIFA-Chef Gianni Infantino will noch mehr Geld aus der Fußball-WM herausholen und Anteile am Turnier an private Investoren abtreten.

Wie die Times, der Telegraph und die Financial Times am Dienstag berichteten, plant der Weltverband einen Verkauf von 20 bis 30 Prozent der Anteile an einem noch zu gründenden Unternehmen, das die WM kontrollieren soll. Die FIFA bestätigte das Vorhaben in einer Mitteilung am Abend weitgehend. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) übte umgehend scharfe Kritik an dem Plan.

Vorbehaltlich der Zustimmung durch den Kongress und das Council plant der Weltverband die Gründung der FIFA Forward Enterprise (FFE), einer Tochtergesellschaft, die alle kommerziellen Aktivitäten und Turnierorganisationen bündeln soll. Demnach würde diese unter "alleiniger Kontrolle" der FIFA stehen. Und: "Langfristige Investoren sollen sorgfältig ausgewählt werden und Minderheitsbeteiligungen ohne Kontrollrechte an der FFE erwerben", hieß es im FIFA-Statement.

Ein einflussreicher US-Politiker fordert Aufklärung über die engen Verflechtungen zwischen FIFA-Boss Gianni Infantino und Donald Trump. Jamie Raskin wittert Korruption und zitiert Infantino daher vor den Justizausschuss. mehr