In Österreich wird der Grundwehrdienst um drei Monate mit Wehrübungen verlängert. Der Kompromiss bleibt hinter den Empfehlungen der Expertenkommission zurück.
In Österreich wird der Grundwehrdienst um drei Monate für Wehrübungen verlängert
Hans Klaus Techt/APA/dpa
Österreichs Wehrpflicht wird reformiert. Nach monatelangen Debatten hat sich die Dreierkoalition auf eine Verlängerung des Wehrdiensts geeinigt. Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP), Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (Neos) präsentierten den Kompromiss am Montag in einer Salzburger Kaserne. Als Grund für die Reform nannten sie neue geopolitische Notwendigkeiten.
Flankiert wurden sie von einem Vertreter der von der Regierung beauftragten Wehrdienstkommission, der seine gemischten Gefühle kaum verbarg: Der Kommissionsvorsitzende, Generalleutnant Erwin Hameseder, nannte den Kompromiss zwar „einen wesentlichen Fortschritt“, räumte aber ein, dass er nicht begeistert sei.










