Erneut ist ein Abschiebeflug nach Afghanistan gestartet. Laut Innenminister Dobrindt handelt es sich bei den Passagieren überwiegend um schwerste und schwere Straftäter, eine weitere Person sei »zwingend ausreichepflichtig« gewesen.
28.07.2026, 15.39 Uhr
Dienstagnacht am Flughafen Leipzig-Halle: Bundespolizisten bringen einen Mann in ein Flugzeug.
Deutschland hat nach Angaben von Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) 31 Menschen aus Afghanistan per Flugzeug in ihr Heimatland abgeschoben. Es habe sich um »überwiegend schwerste und schwere Straftäter, die mit Tötungsdelikten, Vergewaltigungen, Gewalttaten auffällig waren«, gehandelt, sagte Dobrindt.
Eine Person sei an Bord gewesen, bei der es sich nicht um einen verurteilten Straftäter handele. Auch diese Person sei aber zwingend ausreisepflichtig gewesen. Sie habe versucht, Unterschlupf in einem anderen europäischen Land zu suchen, sei dann aber nach Deutschland zurückgekehrt.»Wir haben in den vergangenen Wochen die Bundesländer darauf hingewiesen, dass Abschiebungen von ausreisepflichtigen Personen nach Afghanistan auch zukünftig möglich sein werden, wenn wir es nicht ausschließlich mit schwersten Straftätern zu tun haben«, sagte Dobrindt.













