Wenn im Hochsommer die Temperaturen steigen, hat die Leipziger Straßenbahn künftig einen klaren Fahrplan – und zwar nicht nur für den Betrieb, sondern für den Umgang mit der Hitze selbst. Der neue Hitzeplan der Leipziger Straßenbahn soll verhindern, dass sich ein Szenario wie zuletzt wiederholt: Damals legten aufgeweichte Fugen zwischen den Schienen den Trambetrieb elf Tage lang lahm. Herzstück der Vorsorge ist ein temperaturabhängiges Überwachungssystem der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB), das an festen Schwellenwerten ansetzt. Je heißer es wird, desto stärker greift das Unternehmen in den Betrieb ein. Was das für Fahrgäste bedeutet und wann sogar Strecken gesperrt werden, zeigt der Überblick.

Leipzig

Leipziger Straßenbahnen fahren nach Hitzechaos ab Donnerstag wieder normal

Ab wann der Hitzeplan greift

Der Plan orientiert sich an zwei klaren Marken. Sobald die Luft- oder Oberflächentemperaturen 33 und 38 Grad Celsius erreichen oder überschreiten, treten an besonders gefährdeten Abschnitten verschärfte Maßnahmen in Kraft.