Die britische Neobank Revolut bietet deutschen Kund:innen jetzt auch Zugang zu sogenannten Private Markets. Das sind Finanzprodukte, die nicht in börsennotierte Unternehmen, sondern in Private Equity, Infrastruktur und private Kredite investieren.Anzeige

Zum Start öffnet Revolut direkt in der App den Zugang für Fonds der Vermögensverwalter Apollo, Hamilton Lane und Partners Group, die zusammen mehr als 2,2 Billionen Dollar verwalten. Die Fonds sind als ELTIFs (European Long-Term Investment Fund) strukturiert.

Was sind ELTIFs?

Fonds wie die von Apollo, Hamilton Lane und Partners Group waren lange institutionellen Anleger:innen vorbehalten. Privatanleger:innen konnten hier nur unter strengen Auflagen investieren. So mussten sie eine Mindesteinlage von 10.000 Euro aufbringen und das investierte Kapital durfte nicht mehr als zehn Prozent ihres Gesamtvermögens ausmachen.Anzeige

Mit der ELTIF-2.0-Verordnung hat sich das aber schon im Jahr 2024 geändert. Die EU lockerte damals die Regeln für die Fonds, die in Infrastrukturprojekte, Private Equity und Kreditfonds (Private Debt) investieren.