PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastWundermittel Kreatin? Wo der Nutzen belegt ist und wo nichtStand: 08:25 UhrLesedauer: 3 MinutenQuelle: picture alliance/Zoonar/Maksym YemelyanovKreatin gilt als eines der bestuntersuchten Nahrungsergänzungsmittel und erlebt derzeit einen Boom weit über den Leistungssport hinaus. Doch welche Effekte sind tatsächlich wissenschaftlich belegt, und wo reichen die Daten bislang nicht aus?Außerdem geht es um die Frage, ob Sprudelwasser ungesünder ist als stilles Wasser.Hier können Sie die Folge direkt hören:Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um Kreatin und die Frage, wer von einer Supplementierung profitieren kann. Lange wurde die Substanz vor allem mit Kraftsport und Bodybuilding in Verbindung gebracht. Inzwischen wird sie auch für bessere Konzentration, gesundes Altern oder allgemeines Wohlbefinden beworben. Die wissenschaftliche Datenlage zeigt jedoch ein differenzierteres Bild.Eingeordnet werden die aktuellen Erkenntnisse von Prof. Dr. Anja Carlsohn, Professorin für Ernährungswissenschaft und Sporternährung an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg sowie Sprecherin der AG Sporternährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.Wie Kreatin im Körper wirktKreatin wird vom Körper selbst hergestellt und zusätzlich über Lebensmittel wie Fleisch und Fisch aufgenommen. Gespeichert wird es vor allem in der Muskulatur. Dort steht es als schnell verfügbarer Energielieferant bereit und unterstützt insbesondere kurze, intensive Belastungen.Die Studienlage zeigt vor allem Vorteile bei Kraft- und Schnellkraftsportarten. Auch Menschen, die regelmäßig Krafttraining betreiben, können von einer zusätzlichen Einnahme profitieren. Für Ausdauersportarten oder für Personen ohne entsprechende Trainingsziele ist der Nutzen dagegen deutlich weniger klar belegt.Was über Nutzen und Risiken bekannt istDie in Studien häufig verwendeten Dosierungen liegen im Bereich von wenigen Gramm pro Tag. Kreatin zählt zu den Nahrungsergänzungsmitteln, deren Sicherheit vergleichsweise gut untersucht wurde. Als mögliche Begleiterscheinung wird jedoch eine Gewichtszunahme durch zusätzliche Wassereinlagerungen beschrieben.Interessant ist zudem, dass nicht alle Menschen gleich stark auf Kreatin reagieren. Faktoren wie Ernährung und bereits gefüllte Kreatinspeicher können dabei eine Rolle spielen. Auch zur langfristigen Einnahme liegen zahlreiche Daten vor. Dennoch bleiben einzelne Fragen offen, etwa welche Personengruppen besonders profitieren.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund – der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage, warum wir im Schlaf reden. Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.
Wundermittel Kreatin? Wo der Nutzen belegt ist und wo nicht - WELT
Kreatin gilt als eines der bestuntersuchten Nahrungsergänzungsmittel und erlebt derzeit einen Boom weit über den Leistungssport hinaus. Doch welche Effekte sind tatsächlich wissenschaftlich belegt, und wo reichen die Daten bislang nicht aus?






