Weltweit werden immer mehr Elektroautos zugelassen, doch das Wachstum lässt nach. In einer Untersuchung von 43 wichtigen Märkten kommt die Unternehmensberatung PwC auf rund 6,6 Millionen Neuzulassungen batteriebetriebener Autos in den ersten sechs Monaten. Das ist zwar immer noch ein Plus von 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, es geht aber bei weitem nicht mehr so schnell nach oben wie früher. Noch im ersten Halbjahr 2025 hatte ein Plus von mehr als einem Drittel gestanden, im Gesamtjahr 2025 war es noch knapp ein Drittel.

Entscheidend für die Verlangsamung ist China. Der mit Abstand größte Markt der Welt für Elektroautos schrumpfte laut PwC im ersten Halbjahr um 5 Prozent auf knapp 3,6 Millionen BEVs. Im zweiten Quartal ging es dort aber bereits wieder leicht aufwärts. Weil parallel der Gesamtmarkt schrumpfte, machten die reinen Stromer dort im zweiten Quartal 44 Prozent der Neuzulassungen aus.

USA deutlich im Minus

In den USA sanken die Elektroautoneuzulassungen sogar. 460.000 BEVs im ersten Halbjahr sind ein Minus von 22 Prozent auf dem US-Markt. Sie machen dort nur 6 Prozent des Markts aus. Sehr viel besser ist die Entwicklung in Europa. In der EU, Großbritannien, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz lagen die Neuzulassungen bei knapp 1,6 Millionen Elektroautos, was einem Plus von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Das war ein Marktanteil von 22 Prozent.