Stand: 28.07.2026 • 07:17 Uhr

Einen Rauswurf muss der ukrainische Präsident Selenskyj nicht mehr befürchten, wenn er heute von US-Präsident Trump im Weißen Haus empfangen wird. Im Gegenteil. Momentan stimmt es im Verhältnis. Selbst MAGA-Influencer denken um.

Von Stephan Laack, ARD Kiew

Das Verhältnis zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und US-Präsident Donald Trump hat sich zuletzt spürbar verbessert. Erst vor wenigen Wochen trafen sich beide am Rande des NATO-Gipfels in Ankara. Trump zeigte sich dabei beeindruckt davon, dass die Ukraine trotz des Krieges inzwischen selbst moderne Waffensysteme entwickeln und produzieren kann.

Zudem stellte er Selenskyj eine Lizenz zum Bau von Patriot-Abwehrraketen in Aussicht. Entsprechend optimistisch äußerte sich der ukrainische Präsident kurz vor seiner Reise nach Washington in einem Interview mit dem Sender Sky: "Wir hatten wirklich gute Treffen mit ihm. Der G7-Gipfel war sehr gut, und auch der NATO-Gipfel in Ankara verlief positiv. Deshalb hoffe ich und rechne damit, dass unsere Beziehungen weiter besser werden. Wir sind darauf angewiesen."