Der Fall hatte im November 2022 die USA schockiert. Die Studierenden – drei Frauen und ein Mann – waren 20 und 21 Jahre alt, als sie in ihrem Wohnhaus erstochen wurden. Der zu vierfacher lebenslanger Haft verurteilte Mann, ein früherer Kriminologie-Doktorand, hatte sich schuldig bekannt. Deshalb hatte es keinen ausführlichen Prozess gegeben. Die Staatsanwaltschaft hatte vor Gericht Beweise vorgelegt, darunter eine am Tatort gefundene Messerscheide mit der DNA des Verdächtigen.Außerdem soll sein Handy in den Monaten vor der Tat mehr als 20-mal, meist nachts, in einer Funkzelle nahe dem Tatort eingeloggt gewesen sein. Als Ermittler die Wohnung und das Büro des damals noch Tatverdächtigen durchsuchten, seien diese allerdings bereits gründlich gereinigt gewesen, hieß es weiter. Auch Kohbergers Auto sei nahezu komplett zerlegt gewesen.Die vier Opfer, Xana Kernodle, 20, Kaylee Goncalves, 21, Madison Mogen, 21, und Ethan Chapin, 20, kannten sich. Laut Autopsiebefunden schliefen die vier wahrscheinlich, als sie angegriffen wurden. Sie hatten Abwehrverletzungen und wurden jeweils mit mehreren Stichen getötet.
Der Verurteilte sagte nun der »New York Times« zufolge, er sei nicht besorgt darüber, dass ihm bei einer Verurteilung in einem neuen Verfahren die Todesstrafe drohen könnte. Er wollte sich in dem Interview der Zeitung nicht zu den von der Staatsanwaltschaft vorgelegten Beweisen äußern.Sechs Tacos, sechs glasierte Donuts und eine Cola Cherry: Julie Green bemalte 1000 Teller mit den Henkersmahlzeiten, die sich US-Häftlinge vor ihrer Hinrichtung gewünscht hatten. Ob die Kunst gegen den Tod hilft, lesen Sie hier.













