Berufliche Mobilität ist immer mehr im Kommen. Laut einer aktuellen Studie ist das sowohl für Beschäftigte als auch für die Wirtschaft eine Chance.
Mobilität ist heute gefragt, nicht nur beim Wechsel des Berufs
Maximilian Schönherr/picture-alliance
kna Die berufliche Mobilität in Deutschland hat einer Untersuchung zufolge in den vergangenen Jahren zugenommen. Der Anteil der Beschäftigten, die innerhalb eines Jahres ihren Beruf wechselten, stieg zwischen 2013 und 2024 um 13 Prozentpunkte, wie aus einer am Montag in Nürnberg veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervorgeht. Der Anstieg ist demnach über alle Lohnniveaus hinweg zu beobachten, fiel bei Männern aber stärker aus als bei Frauen.
Laut Mitteilung übten 2013 lediglich 12 Prozent der Frauen und 13 Prozent der Männer einen anderen Beruf aus als im Vorjahr. Seither sei die Zahl der Beschäftigten, die ihren Job wechselten, deutlich gestiegen. So habe sie im Jahr 2024 bei Männern 16 Prozent über dem Niveau von 2013, bei Frauen 10 Prozent höher gelegen. Nach den Worten von IAB-Direktor Bernd Fitzenberger kann die hohe berufliche Mobilität die Transformation der deutschen Wirtschaft vorantreiben.











