Der UN-Chef würdigt den politischen Übergang in Syrien und fordert das Ende aller Sanktionen. Kritiker erinnern an die Nähe der UN zum Assad-Regime.

UN-Generalsekretär António Guterres besucht das berüchtigte Militärgefängnis Sednaya in der Nähe von Damaskus

Omar Albam/ap

Putz bröckelt von den Wänden, dreckige Decken liegen auf den Böden, die schweren Eisentüren stehen offen. Sednaya war einst das brutalste Foltergefängnis unter dem Assad-Regime. Zehntausende Menschen wurden dort getötet. Am Wochenende lief UN Generalsekretär António Guterres durch den einstigen Ort des Grauens.

Er sei entsetzt gewesen, sagte Guterres. Er habe aber auch Mut und Fortschritte im politischen Übergang gesehen, „was mir tiefe Hoffnung gibt, dass alle Syrer Sicherheit und Stabilität genießen können“.