Die von der NRW-AfD müssen ja ganz schön Geld übrig haben. Jetzt wollen sie sich für drei Millionen Euro eine eigene Veranstaltungshalle zulegen. Das ist für den Landesverband einer Partei ein nicht nur ungewöhnliches, sondern auch finanziell ehrgeiziges Vorhaben. In Nordrhein-Westfalen stehen Landtagswahlen nächstes Jahr bevor, da braucht man normalerweise eher Liquidität als Investitionsziele.Der Verweis auf ein erhofftes Darlehen durch die Bundespartei macht die Sache nicht klarer. Gerade erst haben sie sich miteinander tief zerstritten. Der Bundesvorstand will den lieben Parteifreunden in Düsseldorf Finanzprüfer auf den Hals schicken und eröffnet ein Ordnungsverfahren gegen Landeschef Vincentz.Geht es nur um eine passende Location?Die andere Frage ist, was die AfD mit der Halle überhaupt anstellen will. Erklärter Zweck ist es, dort Parteitage und dergleichen abzuhalten, weil man regelmäßig Schwierigkeiten habe, eine passende Location zu mieten.Das mag so sein. Private Anbieter dürfen Nein sagen, und auch öffentliche suchen oft Ausflüchte, ehe sie von Gerichten dazu gezwungen werden, die AfD doch hineinzulassen. Man musste also, welche Zumutung, zuletzt in Räume gehen, in denen auch schon mal Migrantenfamilien Hochzeit feiern.Nur, was will die NRW-AfD mit ihrer Halle an den Tagen machen, an denen sie nicht Parteitag hält? An Hochzeitsgesellschaften vermieten?
Was will die AfD in NRW mit einer eigenen Halle?
Die nordrhein-westfälische AfD lässt sich durch internen Streit und Parteiverfahren nicht von ehrgeizigen Plänen abhalten. Die sind allerdings ziemlich ungereimt.











