Die Gestapo rekrutierte in Bremen Personal und Zuträger*innen aus der Mitte der Gesellschaft. Wie sie funktionierte, hat Anna Leinen erforscht.
Heinrich Himmler (Mitte) kurz vor seiner Ernennung zum Inspekteur der Gestapo bei einem Besuch in Bremen am 7. April 1934
Staatsarchiv Bremen
taz: Frau Leinen, welche Lücke füllt Ihre neue Studie über die Gestapo in Bremen?
Anna Leinen: Es war zwar bekannt, dass das Gestapogefängnis in der heutigen Dokumentationsstätte Ostertorwache lag. Unklar war jedoch, wie die Verfolgungsbehörde funktionierte: Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gab es, wie haben die Institutionen zusammengearbeitet, welche Quellen existieren?






