Nach der Ausbreitung eines Waldbrands an der südlichen Adriaküste sind in Italien hunderte Menschen mit Schiffen in Sicherheit gebracht worden. Insgesamt seien am Sonntag mehr als 400 Touristen und Strandbesucher „über den Seeweg“ in Sicherheit gebracht worden, erklärte die Küstenwache in Onlinediensten. Dies sei die „einzig machbare Evakuierungsroute“ gewesen.Die Betroffenen wurden demnach aus dem Gebiet um die Stadt Peschici in der südlichen Region Apulien in Sicherheit gebracht. An dem Einsatz waren sechs Schiffe der Küstenwache, drei Boote der italienischen Finanzpolizei und etwa zehn private Schiffe beteiligt, wie die Küstenwache weiter mitteilte.Rund 300 Menschen müssten noch in Sicherheit gebracht werdenEin Sprecher erklärte, dass wahrscheinlich noch rund 300 weitere Menschen in Sicherheit gebracht werden müssten. Der Einsatz dauerte demnach an. Auf Bildern waren Feuerwehrleute und ein Löschflugzeug zu sehen, die gegen die Flammen kämpften. Unmittelbare Gefahr für Wohnhäuser in der Stadt bestand zunächst aber nicht. Örtliche Medien zitierten den Bürgermeister von Peschici mit den Worten, die Lage sei „unter Kontrolle“.
Waldbrand in Italien: 400 Menschen per Schiff evakuiert
Wegen eines Waldbrands bei Peschici brachte die Küstenwache hunderte Urlauber per Schiff in Sicherheit. Der Einsatz dauert weiterhin an, die Lage sei aber „unter Kontrolle“, hieß es von Seiten des Bürgermeisters.













