In der südrussischen Stadt Rostow am Don sterben in der Nacht zu Montag zwei Menschen, 12 werden verletzt. Auch aus Belgorod werden Einschläge gemeldet.
Ein Soldat der ukrainischen Brigade startet eine Drohne in Richtung russischer Stellungen
Evgeniy Maloletka/ap/dpa
Bei ihrer Abwehr der russischen Invasion hat die Ukraine das Hinterland des Gegners erneut mit Hunderten Kampfdrohnen angegriffen. Dabei kamen in der südrussischen Hafenstadt Rostow am Don zwei Zivilisten ums Leben, als eine Drohne in ein Hochhaus einschlug, wie Gouverneur Juri Sljussar mitteilte. Weitere fünf Menschen seien verletzt worden, schrieb er auf Telegram. Der Angriff galt vermutlich dem nahe gelegenen Hafen der Stadt, über dem nach Augenzeugenberichten eine Rauchwolke aufstieg.
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, in der Nacht seien insgesamt 276 ukrainische Kampfdrohnen über verschiedenen Landesteilen abgefangen worden. Diese Zahlen sind nicht unabhängig überprüfbar, sie deuten aber auf einen großangelegten ukrainischen Angriff hin. Zahlreiche russische Flughäfen mussten den Betrieb zeitweise einschränken. Drohneneinschläge wurden auch aus der russischen Großstadt Belgorod dicht an der Grenze zur Ukraine gemeldet. Es habe zwölf Verletzte gegeben.






