Immer weniger Öltanker durchqueren das Südende des Roten Meeres, wo Jemens Huthi-Miliz das Sagen hat. Iran und USA legen derweil eine Kriegspause ein.
Rauch über der Aramco-Ölanlage Dschisan in Saudi-Arabien nach Beschuss aus Jemen, Samstag
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rtr/afp Nach Angriffen der jemenitischen Huthi-Miliz auf saudische Ölanlagen ist der Schiffsverkehr durch die Meerenge Bab al-Mandab, die das Rote Meer mit dem Arabischen Meer verbindet, eingebrochen. Am Sonntag durchquerten nur elf Handelsschiffe die Meerenge zwischen Jemen und Dschibuti, der niedrigste Stand seit Monaten, wie aus am Montag veröffentlichten Daten des Analysehauses Kpler hervorging. Auch der Verkehr durch die Straße von Hormus blieb am Wochenende gering.
Der Schiffsverkehr im Roten Meer wird seit vergangener Woche von den Huthi behindert, die in Jemens Hauptstadt Sanaa herrschen und mit Iran verbündet sind.. Sie wollen die Exporte Saudi-Arabiens über das Rote Meer blockieren, die saudische Ausweichroute nach der Beeinträchtigung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus. Ein Huthi-Militärsprecher hatte außerdem erklärt, man habe am Samstag Anlagen des saudischen Staatskonzerns Aramco in den Städten Dschisan und Janbu angegriffen.










