In Frankreich wüten verheerende Waldbrände. Jetzt sei nicht die Zeit, Klima-Lösungen auszubremsen, sagt der deutsche Bundesumweltminister

Das Feuer wütet im nördlichen Teil des Arcachon-Beckens in der Gironde im Südwesten Frankreichs

Maximilien Lamy/AFP/dpa

afp/dpa | Der heftige Waldbrand, der in der Gironde im Südwesten Frankreichs 42.000 Hektar Land verwüstet und zur Evakuierung von 220.000 Menschen geführt hat, ist in der Nacht zum Montag nach Angaben der Präfektur „insgesamt stabil“ geblieben. Es habe im Laufe der Nacht „keine nennenswerten Entwicklungen gegeben“, hieß es am Montagmorgen. Die Einsatz- und Rettungskräfte seien „weiterhin in vollem Umfang im Einsatz und setzen ihre Aufgaben vor Ort fort“.

Die Flammen hatten sich in der Region zuvor mehrere Tage lang ausgebreitet. Allein am Samstag und Sonntag brannten 10.000 Hektar Land ab. Am Sonntagabend sprach die Präfektur von einer „ungünstigen“ Lage. Die Regionalregierung setzte den Betrieb von Ferienlagern und Pfadfinderlagern sowie von behindertengerechten Aufenthalten in der Gironde aus.