Das Ausmaß der gegenwärtigen Waldbrände in Südfrankreich übersteigt alles bisher Dagewesene. Mehr als 220.000 Menschen mussten bereits evakuiert werden.
Aus dem Messezentrum Bordeaux-Lac wurde eine Notunterkunft für Menschen, die wegen des Waldbrandes evakuiert werden mussten
Manon Cruz/reuters
Mehr als 42.000 Hektar einer Fläche mit Wald und Sträuchern und mindestens 150 Häuser sind bereits in den vergangenen drei Tagen im französischen Südwesten zum Raub der Flammen geworden. In dieser Region in der Nähe von Bordeaux (Gironde) und weiter südlich bei Biscarros (Les Landes) mussten bisher 220.000 Menschen, unter ihnen zahlreiche Urlauber aus dem In- und Ausland, evakuiert werden.
Bahnstrecken, Straßen und auch Autobahnabschnitte wurden vorübergehend für den Verkehr gesperrt. Mehrere Feuerwehrleute sind verletzt. Aber zum Glück sind keine Menschenleben zu beklagen. Das ist wohl der einzige Lichtblick. Denn ein rasches Ende ist nicht abzusehen.










