Zwei Unfälle mit Schlauchbooten auf der Isar haben am Samstag größere Einsätze von Polizei und Rettungsdiensten ausgelöst. Die in Not geratenen Passagiere konnten sich weitgehend selbst in Sicherheit bringen. Einen 22 Jahre alten Mann musste die Feuerwehr an Land ziehen. Beide Vorfälle ereigneten sich in gesperrten Zonen vor Wehren. Die Polizei weist darauf hin, dass Schlauchbootfahrer bei Missachtung der Verbotsschilder ihr Leben riskieren.Der erste Unfall ereignete sich gegen 17 Uhr, als mehrere Schlauchboote am Isarwehr in Großhesselohe nicht wie vorgeschrieben in den Isar-Werkkanal abbogen. Insgesamt waren sieben Frauen und Männer im Alter zwischen 28 und 34 Jahren betroffen.Zwei von ihnen gerieten mit ihrem Boot in den Sog des Wehrs und kenterten. Ihre Begleiter konnten sie aus der Wasserwalze retten. Sie blieben unverletzt, die zahlreich herbeigeeilten Rettungskräfte mussten nicht eingreifen.Wenige Stunden später allerdings musste die Feuerwehr nur etwa zwei Kilometer entfernt vom Wehr einen Mann aus dem Wasser bergen. Am Isarwerk eins, einem Wehr zur Erzeugung von Strom, verloren gegen 22 Uhr drei Männer im Alter zwischen 22 und 40 Jahren die Kontrolle über ihr Schlauchboot.Zwei konnten selbst an Land schwimmen, der jüngste befand sich beim Eintreffen der Retter noch in der Gefahrenstelle. Die Feuerwehr sicherte den Mann mit einem Rettungsring. Anschließend gelang es, ihn aus der Wasserwalze zu ziehen. Danach konnte auch das Boot geborgen werden.
München: Zwei Schlauchbootunfälle am Isarwehr
Die Polizei warnt davor, dass Schlauchbootfahrer ihr Leben riskieren, wenn sie sich nicht an die Regeln halten.






