Glück im selbst verschuldeten Unglück hatten drei Männer, die am frühen Sonntagabend auf der Isar in Pullach sozusagen in Seenot geraten sind. Wie das Münchner Polizeipräsidium am Montag mitteilte, fuhren zwei 30- und ein 28-Jähriger am Isarwehr Großhesselohe mit ihrem Schlauchboot herum, obwohl dies dort verboten ist.Aus gutem Grund, denn gegen 18 Uhr wurde das Gefährt von der Strömung erfasst und in eine Wasserwalze gezogen. Die drei Männer konnten sich allerdings noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte selbst ans Ufer retten, verletzt wurde niemand. Das Schlauchboot wurde später von der Feuerwehr geborgen. Neben dieser waren noch zahlreiche Kräfte von Wasserwacht, Rettungsdienst sowie ein Rettungshubschrauber im Einsatz.Angebot der SZ:Wählen Sie den Whatsapp-Kanal für Ihren LandkreisDie Süddeutsche Zeitung bietet Whatsapp-Kanäle für alle Landkreise rund um München an. Das Angebot ist kostenlos. So abonnieren Sie die Kanäle.Laut Polizei waren die drei Bootsfahrer flussabwärts unterwegs, offenbar missachteten oder übersahen sie die Schilder, die dazu auffordern, von der Isar auf den Isarwehrkanal zu wechseln, und gerieten so in den Bereich des Wehrs. Gegen die drei Männer wird nun wegen eines möglichen Verstoßes nach dem Bayerischen Wassergesetz ermittelt.