Waldbrände, Hitze und ein alles dominierender Superstar: Eine bemerkenswerte Tour de France geht zu Ende und wirft Fragen nach ihrer Zukunft auf.
Einsam auf höchsten Höhen: Tadej Pogačar auf der vorletzten Etappe der Tour de France
Imago/Belga
König Tadej I. ist mal wieder zur Krönungszeremonie nach Paris eingefahren. Allerdings tat Tadej Pogačar dies auf einem verkürzten Stadtkurs über lediglich 89 km anstelle der geplanten 133, denn die Feuerwehrleute und Polizeikräfte, die für die Absperrung der kompletten Strecke nötig wären, wurden abgezogen zur Waldbrandbekämpfung in Frankreichs Süden.
Die Folgen des Klimawandels treffen das Land so heftig, dass nicht einmal der traditionsreichste Sportevent der Grande Nation wie geplant durchgezogen werden kann. „Klimawandelfolgen“ war das Begleitwort dieser 113. Tour de France. Denn wegen der Waldbrände und auch der Hitzewelle mussten Etappen modifiziert werden.













