Wer in dieser Woche „New York Post“ gelesen hat, ist auf einen vermeintlichen Vorschlag des US-Präsidenten Donald Trump gestoßen, der unter den vielen wirren Vorschlägen, die er um die Fußball-WM herum gemacht hat, zu den wirrsten gehören würde. Er soll einen Freund und Helfer für die Wahl des UN-Generalsekretärs ins Spiel gebracht haben. Einen, der – so soll der Präsident das laut einer Person aus seinem Umfeld sehen – „weltweit respektiert“ werde und die „besondere Fähigkeit besitze, Menschen zusammenzubringen“. Einen, den er – Stichwort respektiert – Johnny nennt, der aber Gianni heißt.Der Präsident des Internationalen Fußballverbandes (FIFA), Gianni Infantino, als UN-Generalsekretär? Das ist fast so, als würde man den Argentinier Leandro Paredes zum Vorsitzenden der FIFA-Disziplinarkommission machen. Als würde man dem Spanier Marc Cucurella das Bundesverdienstkreuz verleihen. Als würde man Kai Havertz als linken Schienenspieler aufstellen.Das ist fast so, als würde man den „Head of Global Soccer“ des Red-Bull-Konzerns, der sich für keine Werbung zu schade zu sein scheint, zum Bundestrainer machen, damit er die Fußballfans in Deutschland mitreißt, aber jetzt übertreiben wir mal nicht.
Donald Trump will Gianni Infantino als UN-Generalsekretär
Wer wird UN-Generalsekretär? Donald Trump soll einen Kandidaten ins Spiel gebracht haben. Einen, der „weltweit respektiert“ sei. Und den er, Stichwort Respekt, Johnny nennt, obwohl er Gianni heißt.










