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Vera SprothenWas wir über den Angriff am CSD wissenEin weißer Transportwagen ist am späten Abend am Berliner Tiergarten in eine Menschenmenge gefahren. Der Christopher Street Day wurde um 22 Uhr abgebrochen. Eine Frau starb, mindestens 16 weitere Menschen wurden teils lebensgefährlich verletzt. Die Polizei hat einen Mann aus dem islamistischen Milieu als möglichen Tatverdächtigen identifiziert. Eine Festnahme steht noch aus. Die Polizei ermittelt, ob es eine zweite Tatphase nach dem Angriff mit dem Fahrzeug gab. Augenzeugen berichten von Verletzten mit Stichwunden.Der Tatort ist weiträumig abgesperrt. Fahnder haben in der Nacht eine Wohnung in Schöneberg durchsucht. Die Polizei sucht nach Hinweisen. Zeugen können selbst aufgenommene Fotos oder Videos zum Tatgeschehen unter diesem Link hochladen. Katrin ScheibPolizei veröffentlicht Details zu TatverdächtigemMit einem Fahndungsaufruf hat die Berliner Polizei weitere Details zum Verdächtigen veröffentlicht. Demnach handelt es sich um den 21-jährigen Abdul B. Die Polizei beschreibt ihn als schlank, dunkelhaarig und etwa 1,90 Meter groß. Er soll einen schwarzen Hoodie und eine weiße Hose getragen haben.In dem Aufruf wird explizit davor gewarnt, Abdul B. anzusprechen: »Sollten Sie den Tatverdächtigen antreffen, wählen Sie unverzüglich die 110«,, bittet die Polizei. »Sprechen Sie ihn nicht an, er ist möglicherweise bewaffnet und gefährlich!« In dem Aufruf spricht die pOlizei explizit von einem Anschlag.Eva CasperGetötete Person ist eine Frau Die Polizei hat bestätigt, dass es sich bei der getöteten Person um eine Frau handelt. Sie wurde bei dem Angriff so schwer verletzt, dass sie noch am Tatort starb, teilte ein Polizeisprecher mit. Anastasia TikhomirovaMutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger identifiziertNach dem Angriff in Berlin hat die Polizei nach eigenen Angaben einen männlichen Verdächtigen identifiziert. Er sei polizeibekannt und komme aus dem islamistischen Milieu. Das bestätigte die Polizei der ZEIT. Eine Festnahme habe es bislang noch nicht gegeben. Nähere Angaben zum Tatverdächtigen machte die Polizei nicht. Laut Informationen der Nachrichtenagentur dpa soll es sich um einen 21 Jahre alten Mann handeln, der im Mai aus dem Jugendarrest entlassen wurde. Noch ist unklar, ob der Verdächtige wirklich das Tatfahrzeug steuerte. Vera SprothenPolizei durchsucht Wohnung in SchönebergFahnder haben im Zusammenhang mit dem Fahrzeugangriff in der Nacht eine Wohnung im Berliner Stadtteil Schöneberg durchsucht. Sie hätten aber dort keine Personen angetroffen, entsprechend habe es auch keine Festnahmen gegeben, teilte ein Polizeisprecher mit.Nach Informationen der Zeitung Die Welt verschafften sich Polizisten, darunter Spezialeinsatzkräfte der Polizei, gegen 1.10 Uhr Zugang zu einem Mietshaus. Es sei dabei zu einem sehr lauten Knall gekommen. Laut dem Bericht rückte die Polizei gegen 1.25 Uhr wieder ab. Anastasia TikhomirovaKeine Informationen zur toten PersonAktuell hält sich die Polizei mit Details zu der toten Person zurück. Offiziell sind keine Informationen bekannt. Bild-Zeitung und Tagesspiegel berichteten zwar, dass es sich um eine Frau handeln soll. Das bestätigte die Polizei der ZEIT aber nicht. Anastasia TikhomirovaTrauerveranstaltung am Brandenburger Tor angekündigtFür Sonntag ist um 14 Uhr am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor eine Trauerveranstaltung angekündigt. Gemeinsam wolle man den Opfern und Betroffenen des Angriffs auf den CSD 2026 gedenken, schrieb der FLINTA* Pop Chor D-Dur Dykes* auf Instagram.Vera SprothenEinsatzkräfte melden mehrere SchwerverletzteUnter den 16 Verletzten ringen mehrere um ihr Leben. Nach Angaben von Feuerwehr und Polizei wurden drei Menschen lebensgefährlich sowie acht schwer verletzt. Sie werden in Krankenhäusern behandelt.Anastasia TikhomirovaCSD Berlin sagt weiteres Event abDer CSD-Veranstalter hat ein für Sonntag geplantes Event abgesagt. Dabei handelt es sich um ein CSD-Frühstück, das am Vormittag in einer bekannten Markthalle hätte beginnen sollen. Das teilten die Veranstalter auf Instagram mit. Claudia ThalerDobrindt bietet Berlin Unterstützung anBundesinnenminister Alexander Dobrindt hat den Berliner Behörden die Unterstützung des Bundes angeboten. Das teilte ein Sprecher der Bundesregierung mit. Bundeskanzler Friedrich Merz wurde demnach unmittelbar nach der Tat informiert. Er stehe mit Dobrindt in engstem Kontakt und werde von den Sicherheitsbehörden fortlaufend unterrichtet, sagte der Sprecher. Claudia ThalerPolizei richtet Auskunftsstelle und Hinweisplattform einUm Angehörigen zu helfen und weitere Hinweise auswerten zu können, hat die Berliner Polizei eigene Plattformen eingerichtet. Unter der Telefonnummer 030 8485 4460 können demnach Anfragen zu vermissten Personen gestellt werden. Außerdem könnten Zeugen etwa selbst aufgenommene Fotos oder Videos zum Tatgeschehen unter diesem Link hochladen.Anastasia TikhomirovaCDU-Bürgermeisterkandidat Evers fordert »Konsequenzen«Auch der Bürgermeisterkandidat der Berliner CDU, Stefan Evers, hat sich zum Angriff auf den CSD in Berlin geäußert. Er danke »allen helfenden Händen und der Polizei Berlin für Ihren Einsatz zum Schutz der Menschen«, schrieb er auf X. Er hoffe für die Verletzten und trauere mit Angehörigen und Freunden. Es gebe einiges aufzuklären. Dann sei die »Zeit für Konsequenzen«.Auch der grüne Bürgermeisterkandidat Werner Graf bedankte sich auf X beim CSD und den Helferinnen und Helfern und bekundete seine Anteilnahme für die Verletzten und ihre Angehörigen.Anastasia TikhomirovaVorfall erinnert an islamistischen Anschlag am BreitscheidplatzDer Angriff auf den CSD erinnert viele Berlinerinnen und Berliner an die Tat auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz im Dezember 2016. Am 19. Dezember 2016 fuhr ein islamistischer Attentäter mit einem gestohlenen Lastwagen in eine Menschenmenge. Zwölf Menschen starben unmittelbar, mindestens 67 wurden teilweise schwer verletzt. Vor dem Anschlag hatte der Täter den polnischen Lkw-Fahrer getötet.Claudia ThalerTäter weiter flüchtig – keine FestnahmeDie Polizei kann weiter keine Festnahme bestätigen. »Wir sind noch immer mit den Fahndungsmaßnahmen beschäftigt«, sagte Polizeisprecher Florian Nath im Sender n-tv. Es gebe auch unterschiedliche Aussagen dazu, ob es ein oder mehrere Täter gibt. »Deshalb haben wir uns sehr breit aufgestellt«, sagte Nath. Details wollte er nicht nennen – auch mit Blick auf den oder die flüchtigen Täter. Vera SprothenZeugen berichten laut Polizei von Verletzten mit StichwundenDie Berliner Polizei hat Ermittlungen zu einer möglichen weiteren Tatphase übernommen. Es sei »Bestandteil der Ermittlungen, ob es eine zweite Tatphase nach der Fahrphase gab«, sagte Polizeisprecher Florian Nath. Einige Menschen haben nach bisherigen Polizeierkenntnissen bei dem Vorfall auch Stichverletzungen erlitten. »Das ist das, was uns Zeugen geschildert haben. Dass dort Leute mit Stichverletzungen liegen sollen«, sagte Nath. Die Menschen seien so schnell wie möglich in Krankenhäuser transportiert worden. Mehr ladenTickarooLive Blog Software











