Vollzeitjob, Rechnungen bezahlt, Leumund einwandfrei – aber monatelang keine Wohnung. Wie kann das sein?Adilson Cicoti sucht jahrelang ein Zuhause. Die Geschichte von einem, der für Unterstützung zu wohlhabend ist, für den Wohnungsmarkt aber zu arm.26.07.2026, 05.00 Uhr10 LeseminutenAdilson Cicoti sitzt mit müden Augen vor dem Computer und klickt sich durch Wohnungsanzeigen. Vor ihm liegt eine dicke Mappe aus Leder. Darin bewahrt Cicoti seinen Betreibungsregisterauszug auf, einen Lebenslauf, Referenzbriefe, Anschreiben. Die braucht er als Vorlage für die nächste Bewerbung. Und die übernächste. Und die überübernächste.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Fragt man Cicoti, wie viele Wohnungsbewerbungen er schon geschrieben hat, schüttelt er nur den Kopf. Er sucht über ein Jahr nach einer Wohnung. Nach langer Suche findet er schliesslich eine – doch während seiner Suche hört er irgendwann auf, die Bewerbungen zu zählen. Und die Absagen ebenfalls.Adilson Cicoti, 59, ist monatelang wohnungslos. Sein Mitbewohner hat ihm gekündigt, weil er allein leben will. Kündigungsdatum: 31. Dezember 2025. Da beginnt der Stress. Innert drei Monaten muss er eine neue Wohnung finden.Während die Mietpreise in Zürich laufend steigen, wird der Wohnungsmarkt immer schonungsloser. Wer auf eine tiefe Miete angewiesen ist, sucht jetzt noch länger nach einer Wohnung. Junge Menschen ziehen später bei den Eltern aus oder wohnen länger in Wohngemeinschaften. Manche müssen aus der Stadt wegziehen. Wer sehr viel Pech hat, landet auf der Strasse oder überbrückt in Hotels.Um möglichst schnell eine Wohnung zu finden, schaut Adilson Cicoti jeden Morgen als Erstes, ob neue Wohnungen ausgeschrieben sind. Er checkt Flatfox, Homegate, Immoscout. Schaut, ob er eine Besichtigung bekommen hat, ob eine Wohnung ausgeschrieben ist, auf die er Chancen haben könnte. Suchabos hat er bei den Plattformen keine, die kann er sich nicht leisten. Fährt er abends von der Arbeit nach Hause, überprüft er dieselben Seiten nochmals:Flatfox, Homegate, Immoscout. Flatfox, Homegate, Immoscout.Jeden Tag.Ein Ort nach dem anderenCicoti ist schon lange nicht mehr wirklich an einem Ort zu Hause. Vor drei Jahren hat er sich von seiner Frau getrennt, mit der er 27 Jahre lang verheiratet gewesen ist. Die beiden haben zwei Kinder. Als die Eltern sich trennen, sind diese zwar bereits erwachsen, aber noch nicht finanziell unabhängig. Deshalb lebt Cicoti noch zwei Jahre mit seiner Ex-Frau zusammen. Schon damals schaut er sich nach einer Wohnung um, merkt aber schnell: Das Geld reicht nicht. «Ich habe zu wenig verdient, um davon das Studium meines Sohnes und zwei Mieten zu bezahlen.»Erst als sein ältester Sohn mit dem Studium fertig ist und zu arbeiten beginnt, kann Cicoti ausziehen. Er zieht zu einem Freund, die beiden gründen eine WG in Zürich Altstetten. Doch plötzlich will sein Mitbewohner allein wohnen. Cicoti steht vor einer Deadline: In drei Monaten muss er eine Wohnung finden.HürdenlaufEr besucht Kurse darüber, wie man am besten eine Wohnung sucht: Die Stadt bietet Workshops an, in denen man lernt, welche Wohnungsportale es gibt, wie man sich dort bewirbt und worauf es bei einem guten Anschreiben ankommt. Cicoti hört zu, druckt die Folien aus, nutzt jeden Tipp. Er sagt all seinen Freunden und Bekannten, dass er eine Wohnung suche. Erfolglos.Deshalb fährt Cicoti jetzt jeden Montagabend mit dem Tram zur «Anlaufstelle Wohnungssuche» der Caritas. An diesem Abend im Februar ist es schon dunkel, als er dort ankommt. Es regnet, ist kalt. Bei der Caritas helfen ihm Freiwillige dabei, Bewerbungen zu schreiben. Eine junge Frau setzt sich neben Cicoti an den Computer, sie arbeitet ehrenamtlich für die Caritas. Cicoti hatte lange keinen eigenen Laptop – ein Freund schenkte ihm schliesslich einen, den er nicht mehr brauchte. Ohne diesen Laptop, sagt Cicoti, wäre die Suche gar nicht erst möglich gewesen. Die Beraterin der Caritas scrollt durch die Portale.Sie zeigt auf eine Ausschreibung: «Zwei Zimmer, Preis auf Anfrage.»«Nee, das ist eh zu viel», antwortet Cicoti.Sie scrollt weiter. «WG, 3 Zimmer . . . nur für Studenten.»«Ich bin ja noch jung, im Herzen!»«Komisch, ich glaub, das da ist eine Tiefgarage.»«Ah cool, hat die eine Toilette?», scherzt Cicoti, seine Lachfältchen um die Augen zeigen sich. «Bett kann ich ja auf den Parkplatz stellen.»Die Beraterin scrollt für Cicoti weiter. «1200 Franken, eineinhalb Zimmer. Das wäre doch gut.» Cicoti nickt, sie klickt auf «Bewerben».«Was soll ich angeben unter Einzugsdatum?», fragt sie.«Per sofort, wie immer», antwortet er. Seine Stimme ist wieder monoton geworden.Die Beraterin deutet auf eine Nachricht auf Flatfox. Cicoti wurde zu einer Besichtigung eingeladen.«Warst du da?», fragt sie.«Nee», sagt Cicoti, «das war um 14 Uhr, da kann ich nicht. Mein Chef ist schon etwas sauer, weil ich so oft fehle wegen der Wohnungssuche.»«1 Zimmer, mit Balkon. Wie gefällt dir die?»«Ich schau doch schon längst nicht mehr darauf, ob die mir gefällt.»Leumund: einwandfrei, Betreibungen: keineAdilson Cicoti führt jahrzehntelang ein abenteuerliches Leben. Geboren in Brasilien, zieht er nach dem Mauerfall nach Berlin. Dort hangelt er sich von Job zu Job, wohnt in besetzten Häusern. Er verliebt sich in eine Schweizerin – und zieht in den Aargau. Damit erfüllt er sich einen Traum. Als Kind hat er beim Schweizer Konsulat in São Paulo Plakate vom Matterhorn abgeholt und diese stundenlang angestarrt. Er sagt: «Ich wollte immer in die Schweiz.»Im Aargau angekommen, arbeitet Cicoti als Fahrer für Menschen, die selber nicht am Steuer sitzen können. Mitte der neunziger Jahre hilft er mit, als Süchtige vom Platzspitz ins Tessin gebracht werden. Doch inzwischen ist Cicoti ruhig und beständig geworden. Seit acht Jahren ist er Vollzeit als Logistiker angestellt, er zahlt seine Rechnungen pünktlich, wurde noch nie betrieben. Auch sein Leumund ist einwandfrei.Trotzdem findet er keine Wohnung.Mit seinem Lohn gehört Cicoti in Zürich zur unteren Mittelschicht. Der Medianlohn liegt hier bei jährlich 96 000 Franken. Cicoti verdient weniger.All jene, die einen Job mit fixen Arbeitszeiten haben, haben bei der Wohnungssuche besondere Probleme. Wird eine Wohnung ausgeschrieben, zählt vor allem eines: die Schnelligkeit. Manche Wohnungsinserate sind gerade einmal zwei, drei Minuten online. Wer nicht jederzeit sofort reagieren kann, hat einen grossen Nachteil.WegziehenCicoti sucht eine Wohnung in Zürich, Monat für Monat. Doch weil er in der Stadt erfolglos bleibt, weitet er den Radius seiner Suche aus. Erst nach Schlieren und schliesslich in den Aargau. «Ja, schauen wir einfach das ganze Limmattal an», sagt Cicoti.Zu diesem Schritt sind immer mehr Menschen gezwungen. Laut einer Studie der ETH von 2025 mussten in Zürich zwischen 2015 und 2020 14 000 Menschen ihre Wohnungen verlassen, weil Gebäude totalsaniert oder abgerissen wurden. Die Studie zeigt auch: Die Menschen, die in leer gekündigte Gebäude einziehen, verdienen einen Drittel mehr als die untere Hälfte der Gesellschaft. Tendenziell müssen also Menschen mit schlechtem Einkommen ausziehen, um Menschen mit mehr Geld Platz zu machen.Die Mieten steigen derweil auch ausserhalb von Zürich. Wer spürbar günstiger leben will, muss meistens lange pendeln – oder gleich den Arbeitsort wechseln.Für manche ist ein Wegzug ausserdem schlicht keine Option. Hängt beispielsweise die Kinderbetreuung am Wohnort, bringt ein Umzug in eine andere Gemeinde vor allem Probleme. Auch der Job kann sich auf die Wohnungssuche auswirken. Cicoti muss beispielsweise oft bereits um 6 Uhr morgens mit der Arbeit beginnen. Braucht er für den Weg zur Arbeit mehr als eine Stunde, würde es ihm selbst mit dem ersten Zug des Tages nicht rechtzeitig ins Büro reichen. Denn er hat kein Auto – und der erste Zug am Tag fährt meistens erst um 5 Uhr. Das schränkt den Radius für den neuen Wohnort ein.Die BesichtigungAlles ist grau an diesem Nachmittag in Schlieren: der Himmel, das Haus, vor dem Cicoti in einer langen Schlange steht, die Wohnblöcke darum herum. Um 17 Uhr ist die Besichtigung einer kleinen 1-Zimmer-Wohnung angesetzt. 1350 Franken für 20 Quadratmeter. Cicoti ist der fünfte in der Reihe, zehn Minuten vor dem Besichtigungstermin steht er da. Unter dem Arm trägt er die schwarze Ledermappe mit seinem Lebenslauf darin. «Vielleicht kann ich den schon abgeben», sagt er und lächelt vorsichtig.Cicoti besichtigt etwa zwei Wohnungen pro Monat. Vor der Besichtigung sagt er: «Man muss ja versuchen, sich zu freuen, jedes Mal.» Doch er wirkt eher routiniert-gelassen, als er das Haus betritt. Er mustert den Eingangsbereich, sagt: «Gut, ein Lift.» In der winzigen Wohnung drängen sich bereits zwei Minuten nach Beginn der Besichtigung etwa 20 Leute.Das eine Zimmer ist gerade einmal gross genug für ein Bett und ein kleines Tischchen. Die Dusche ist zwischen den Kacheln verschimmelt. Doch sind Wohnungssuchende erst verzweifelt genug, findet sich jemand, der all diese Mängel einfach akzeptiert.Die meisten schauen sich nur flüchtig um, gehen dann aber zielstrebig auf den Mann zu, der mit einem Stapel Papier in der Mitte der Wohnung steht. Er hält die Formulare in der Hand, die die Interessenten brauchen, um sich um die Wohnung zu bewerben. Auch Cicoti holt sich ein Blatt. Den Lebenslauf will der Mann nicht – den soll Cicoti bei der Bewerbung hochladen, sagt er. Cicoti hat wenig Hoffnung, die Wohnung zu bekommen. Nach nur sieben Minuten verlässt er das Haus, das Bad hat er sich gar nicht angesehen. Ob ihm die Wohnung gefällt? «Das ist doch egal», sagt er.Zurück in der BeratungAm Montagabend in der Beratung der Caritas-Stelle sitzt Cicoti nach einer Stunde etwas ratlos da. Alle Portale sind durchforstet, alle Vermieter angeschrieben, alle Nachrichten beantwortet. «Was soll ich jetzt machen?», fragt er die Beraterin.Plötzlich hellt sich sein Gesicht auf. «Alterswohnungen», tippt der 59-Jährige in Googles Suchfenster. Er findet Angebote der Stadt. Liest: «. . . ab 60 Jahren.» Mist. «Das ist das erste Mal, dass ich gerne alt wäre.»Cicotis Gesichtszüge werden wieder finster. Er scrollt noch einmal die bekannten Portale durch.«1 Zimmer, befristet», ploppt ein neues Inserat auf. «Soll ich mal anschreiben?», fragt die Beraterin.Cicoti antwortet: «Sicher nicht. Sobald die Frist um ist, land ich doch auf der Strasse.»ObdachlosIm Moment meint Cicoti das bloss als Spruch. «Wenn ich nichts finde, geh ich einfach ins Hotel», sagt er und lacht trocken. Galgenhumor, aber dahinter steht eine reale Angst: so lange keine Wohnung zu finden, bis sein Mitbewohner die Geduld verliert und ihn rausschmeisst. Der Kündigungstermin ist längst vorbei. Eigentlich hat Cicoti jetzt keine Wohnung mehr. Er wird lediglich noch geduldet.Die Wohnungssuche sei ein Stress, sagt Cicoti. Seit er die Kündigung erhalten habe und eine Wohnung finden müsse, sei er ständig erschöpft. Cicoti tippt sich mit der Hand an den Kopf: «Psychisch ist das ganz schwierig.»Er isoliere sich, wolle nicht mehr unter Menschen sein. Wollten Freunde mit ihm ein Bier trinken gehen, sage er ab. «Alles kommt mir dunkel vor in dieser Zeit. Ich habe vieles durchgemacht in meinem Leben, aber so hart war’s noch nie.»Der BruchCicoti erlebt, was viele erleben: Nach einem biografischen Bruch wackelt plötzlich vieles. In solchen Momenten wird Wohnungsverlust zu einer ganz realen Gefahr. Besonders für Menschen, die wenig verdienen – so wie Cicoti.Wer die Miete wegen einer Trennung oder Kündigung einmal nicht zahlen kann, ist schnell in einem Teufelskreis. Türmen sich die Rechnungen, droht erst die Räumung, dann der Eintrag ins Betreibungsregister. Und damit ist es praktisch unmöglich, eine Wohnung zu finden.Dazu kommt, dass der Spielraum in solchen Krisenmomenten abnimmt. Yann Bochsler ist Forscher an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und befasst sich mit Armut und Wohnungslosigkeit. Er sagt: «Wir beobachten, dass Vermieter zunehmend weniger kulant sind, wenn Mieter ihre Mieten einmal nicht zahlen. Konnte man vor zehn Jahren noch zwei, drei Monatsmieten versäumen, wird heute oft bereits nach einer geräumt.»Erschwerend kommt hinzu, dass die Mieten ohnehin sehr hoch sind – und es extrem wenige freie Wohnungen gibt. Sind die Mieten bereits hoch, kann eine einzige Mietzinserhöhung verheerend sein. Bochsler sagt: «Hohe Mieten machen alles fragiler.»Durch die Maschen fallenCicoti fühlt sich während der Wohnungssuche ungerecht behandelt, als Mensch nicht gesehen. «Die Vermieter schauen nur die Zahlen an – wie viel du verdienst, wie viel du arbeitest, ob du schon einmal betrieben wurdest.»Er fühlt sich ohnmächtig. «Ich arbeite, verdiene okay, wurde nie betrieben, bin nicht kriminell. Was soll ich denn noch machen?», fragt er rhetorisch.Cicoti scheint zu einer Demografie zu gehören, die auf dem Wohnungsmarkt durch die Maschen fällt: Er verdient zu viel, um sich für eine städtische Wohnung bewerben zu können oder von der Sozialhilfe unterstützt zu werden. Er verdient aber zu wenig, um sich eine Wohnung einfach so leisten zu können. Um sich Anteilscheine einer Genossenschaft zu kaufen, hat er zu wenig Geld. Seine einzige Chance ist also: bewerben, bewerben, bewerben.Bis es irgendwann klappt.EndlichMitte April summt Adilson Cicotis Handy: eine Nachricht einer Hausverwaltung, wie er momentan viele bekommt nach Wohnungsbewerbungen. Aber diese ist anders. Es steht darin, dass er die Wohnung bekommen habe.Ein Zuhause. Endlich.Er fängt sofort an zu packen. Schon einen Monat vor dem Umzugsdatum hat er all seine Sachen in Kisten verstaut. Kündigungsfrist hat er keine.Dann ist der Tag des Umzugs gekommen. Es ist ein warmer Samstag im April, die Sonne scheint grell in Schlieren. Cicoti schleppt Kisten aus einem weissen Transporter in seine neue Wohnung, ein paar Freunde helfen ihm. Der Umzug ist schnell erledigt. Mit nur 20 Kisten, einem Sofa und einem Bett wechselt Cicoti die Wohnung. Alles andere haben ihm Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen geschenkt: In seine Küche räumt er eine Pfanne eines ehemaligen Nachbarn, im Wohnzimmer hängt er Vorhänge seiner Tante auf, auf den Boden legt er einen Teppich von seinem Chef.Nach dieser ganzen Odyssee ist Cicoti endlich angekommen. Schon lange, sagt er, habe er sich auf einen Moment gefreut: den Moment, als er sich in seiner eigenen Wohnung auf das Sofa fallen lasse. Er sagt: «Ich will in dieser Wohnung einfach meine Ruhe haben.»Cicoti ist erleichtert. Zufrieden ist er nicht. Er zahlt 1350 Franken für die 20 Quadratmeter grosse Wohnung in Schlieren. «Viel zu teuer, klar!», seufzt er. Für den Moment ist die Wohnung für ihn in Ordnung. Sie ist besser, als in ständiger Unsicherheit zu leben. Aber alt werden, das möchte er hier nicht.Cicoti träumt von einer 2-Zimmer-Wohnung in den Kreisen 3 oder 4, in der Nähe des Letten. Am besten mit einem kleinen Garten. «Eine grössere Wohnung will ich nicht, das muss man alles nur putzen», sagt er und grinst.Es ist ein bescheidener Traum, den Cicoti hegt. Und doch ist er noch weit entfernt. Um ihn sich zu erfüllen, muss Cicoti bald wieder anfangen, eine Wohnung zu suchen. Sein Plan ist, sich über den Sommer etwas auszuruhen, durchzuatmen. Denn sobald er kündigt, heisst es wieder:Flatfox, Immoscout, Homegate . . .Flatfox, Immoscout, Homegate . . .Flatfox, Immoscout, Homegate . . .Passend zum Artikel
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