Was bislang bekannt ist: Hunderttausende Menschen haben am Samstag in Berlin den Christopher Street Day gefeiert. Kurz vor 22.00 Uhr wird das Fest plötzlich abgebrochen. Nach Angaben der Polizei kommt es zu dem größeren Polizeieinsatz im Tiergarten nahe dem Potsdamer Platz. Wie ein Polizeisprecher berichtet, ist ein weißer Wagen dort über den Ahornsteig parallel zur Lennéstraße gefahren und hat mehrere Menschen an- oder umgefahren, bevor er mit Baum kollidiert ist. Mindestens 15 Menschen wurden schwer, teils lebensgefährlich verletzt, einer von ihnen so schwer, dass er gestorben ist. Der Fahrer hat laut Polizei das Auto verlassen und ist geflohen. „Wir fahnden mit Hochdruck nach tatverdächtigen Personen“, so Polizeisprecher Florian Nath in einem Video auf X.Die Polizei ist mit zahlreichen Polizisten und Rettungskräften im Einsatz.Was bislang unklar ist:Was genau passiert ist, ist noch unklar.Dazu zählen der genaue Ablauf, die genaue Zahl der Verletzten und die Hintergründe der Tat.Offen ist, ob es sich um einen Einzeltäter handelt oder ob es Komplizen gibt und wie groß die Gefahr aktuell noch ist. „Wir wissen momentan noch nichts über irgendwelche Motivlagen, über die Person des Täters oder Ähnliches“, sagt ein Polizeisprecher kurz vor Mitternacht. Lena SpilgerWegen einer Polizeilage ist der Christopher Street Day in Berlin abgebrochen worden. Nach ersten Angaben der Polizei soll ein Fahrzeug mehrere Menschen im Bereich des Berliner Tiergarten angefahren haben. Nach ersten Informationen sei mindestens ein Mensch getötet und mehrere Personen verletzt worden.Polizei prüft Einsatz von Stichwaffe Nach dem Vorfall am Rande des Christopher Street Days in Berlin mit mindestens einem Toten und mehreren teils lebensgefährlich Verletzten prüft die Polizei, ob auch eine Stichwaffe eingesetzt wurde. „Es ist Bestandteil der Ermittlungen, ob es eine zweite Tatphase nach der Fahrphase gab. Ob jemand dann das Fahrzeug verlassen hat und mit möglichen Stichwaffen auf Personen eingewirkt und die verletzt hat“, sagte Polizeisprecher Florian Nath. Die „Bild“ berichtete, eine Person mit einem Messer habe das Fahrzeug verlassen, die „B.Z.“ schrieb von einer Machete. Hintergründe bislang unklar Der Berliner Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler warnte vor Spekulationen über den Hintergrund. Danach gefragt, ob es irgendwelche Hinweise für einen politischen oder kriminellen Hintergrund gebe, sagte der SPD-Politiker, dazu könne man im Moment noch nichts zu sagen. Es sei auch besser, noch nicht zu spekulieren. „Es hat sich ja auch nicht in der Veranstaltung selber abgespielt, sondern tatsächlich im Tiergarten.“ Das mache die Sache nun auch unübersichtlich. Gaebler, der Innensenatorin Iris Spranger während ihres Urlaubs vertritt, zeigte sich bestürzt über den Vorfall. Auch die Polizei macht bislang keine Angaben zu den Hintergünden. „Wir wissen momentan noch nichts über irgendwelche Motivlagen, über die Person des Täters oder Ähnliches“, sagte ein Polizeisprecher. „Das ist alles noch nicht gesichert bekannt."Wegner: Angriff auf unsere weltoffene GesellschaftBerlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) spricht nach dem Vorfall am Rande des Christopher Street Days von einem „Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft“. „Nach einem friedlichen und bunten CSD wurde die Versammlung für ein tolerantes und friedliches Berlin auf brutalste Art attackiert“, teilte er mit. Lena SpilgerMutmaßlich weißer Transporter in Tiergarten gefahrenLaut ersten Angaben der Polizei sei mutmaßlich ein Fahrer eines weißen Fahrzeugs in den großen Tiergarten eingefahren. „Die genaue Route ist uns nicht bekannt“, sagte Pressesprecher der Polizei Florian Nath. Anschließend sei auf dem Ahornsteig parallel zur Lennéstraße entlanggefahren und habe dort mehrere Personen teilweise lebensgefährlich verletzt. Es gebe „zahlreiche Verletzte", die im Tiergarten und angrenzenden Bereichen behandelt und teilweise reanimiert würden. Polizei: Zahlreiche Verletzte, mehrere lebensgefährlich Bei dem Vorfall am Rande des Christopher Street Days in Berlin hat es nach Polizeiangaben auch Schwerverletzte gegeben. Das erklärte Polizeisprecher Florian Nath bei X. Zuvor hatte er von 15 Betroffenen berichtet. Ein Mensch sei so lebensgefährlich verletzt worden, dass er gestorben sei. TickarooLive Blog Software