Hunderttausende feierten am Samstag friedlich den Berliner Christopher Street Day. Dann fuhr am Abend ein Auto im Tiergarten in eine Menschengruppe.
Polizeisprecher Florian Nath (M) spricht nach dem Abbruch des Christopher Street Day (CSD)mit Journalisten
Fabian Sommer/dpa
dpa/taz | Der Christopher Street Day in Berlin musste am späten Samstagabend abgebrochen worden. Nach Angaben der Polizei hat ein Autofahrer mehrere Menschen angefahren. Mindestens ein Mensch wurde getötet, 14 weitere teils schwer verletzt.
Hunderttausende Menschen hatten am Samstag in Berlin den Christopher Street Day gefeiert. Kurz vor 22.00 Uhr wurde die Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor plötzlich abgebrochen. „Leider müssen wir die Veranstaltung aufgrund einer schwierigen Situation vorzeitig beenden“, teilte der CSD-Vorstand von der Bühne aus mit. Die Teilnehmenden sollten „ruhig und geordnet“ den Bereich verlassen. Auf der Leinwand wurde in Großbuchstaben „Evakuierung“ eingeblendet.










