Max Becker lebt mit einem Mann zusammen und wollte ein Kind. Was ihm durch den Kopf ging, bevor er eine Leihmutter in Anspruch nahm. Und was zu tun war.
Während Max Becker, 43, Rechtsanwalt in Berlin, mit der taz spricht, liegt im Bett hinter ihm ein Baby. Es ist das zweite Kind Beckers mit seinem Mann, der 40 ist. Vor vier Wochen wurde der Kleine von einer Leihmutter in den USA geboren. Die meiste Zeit strampelt er entspannt vor sich hin. Sobald er quengelt, reicht Becker ihm seinen Zeigefinger, und der Sohn ist zufrieden. Um seine Kinder zu schützen, trägt Max Becker hier nicht seinen echten Namen.
taz: Herr Becker, warum haben Sie und Ihr Mann nicht adoptiert?
Becker: Wir hatten lange einen Kinderwunsch, wir sind Familienmenschen. Schwule Bekannte von uns hatten adoptiert, und wir haben mitbekommen, wie aufwendig dieser Weg ist, wie lange er dauert und wie unsicher das ist. Es ist zwar günstiger, aber eben kein Selbstläufer.
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