Die obere Raketenstufe stürzte dann rund eine Stunde später wie geplant kontrolliert in den Indischen Ozean. Die untere Raketenstufe war bereits kurz nach dem Start planmäßig ins Meer in der Nähe des Startplatzes gestürzt. Auch das Aussetzen von Satelliten wurde wieder simuliert. Dieses Mal handelte es sich um 20 funktionierende »Starlink«-Internet-Satelliten, die allerdings wie geplant kurz nach dem Aussetzen in der Atmosphäre verglühten.Der 13. Testflug hätte eigentlich bereits vor rund einer Woche stattfinden sollen, musste dann aber kurz vor dem Start abgebrochen worden, weil einige Triebwerke nicht zündeten. Anschließend gab es noch eine weitere wetterbedingte Verschiebung. Zum zweiten Mal kam bei diesem Test die »Version 3« des »Starship« zum Einsatz. Dabei handelt es sich nach Angaben des Unternehmens um eine unter anderem im Hinblick auf Design und Leistungsfähigkeit komplett überarbeitete Version der Riesen-Rakete.
»Starship« soll eines Tages zum MarsDas Raketensystem »Starship« ist größer als die Freiheitsstatue in New York. Es besteht aus zwei Teilen, die sich nach dem Start trennen: dem etwa 70 Meter langen Booster Super Heavy und der – ebenfalls Starship genannten – oberen Stufe, die rund 50 Meter misst.Beide Teile sind so konzipiert, dass sie nach der Rückkehr zur Erde wiederverwendet werden können. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will mit dem »Starship« Astronauten zum Mond schicken, während SpaceX zudem das Ziel verfolgt, eines Tages den Mars zu erreichen.










