Eine lange Blechkarawane wie in der Frankfurter City bildet sich vor dem Parkhaus an der Schwarzwaldstraße im Stadtteil Niederrad eigentlich nie. Dennoch schien es Jürgen Klopp wichtig, ob dem neuen Bundestrainer des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) eigentlich ein fester Stellplatz zugeteilt sei. Nach kurzem Kopfnicken von Sportdirektor Rudi Völler konnte „Kloppo“ verkünden: „Da wird ab und zu ein Auto draufstehen. Wer Jürgen Klopp holt, kriegt ihn.“Einen Fußballlehrer, der vor Tatendrang sprüht, der Präsenz zeigt – und der nach dem nächsten WM-Desaster reichlich Verbesserungsbedarf beschrieb. „Meine Hauptaufgabe ist es, der Nationalmannschaft zu helfen.“ Und dafür müsse man „ganz viele Dinge ändern und jeden Stein umdrehen“. Es gebe schließlich „nicht viel Gutes über die Situation“ zu sagen: „Besser Fußball spielten sollen wir hundertprozentig.“
Klopp will mutigen Fußball
Der 59-Jährige hat bei der WM als omnipräsenter Experte des Bezahlsenders Magenta TV gesehen, dass der DFB-Auswahl die entsprechende Haltung bei einem atmosphärisch stimmungsvollen Turnier fehlte. Von der Leidenschaft vor Ort habe sich die deutsche Elf nie mitreißen lassen: „Ein bisschen intensiver hätte es sein können.“ Und kleiner Tipp von seiner Seite: „Mehr zu investieren, hilft auch!“












