Mit dem Slogan „Die Mitte ist das Beste“ und dem Bild eines Fischbrötchens geht die CDU in Mecklenburg-Vorpommern in den Wahlkampf für die Landtagswahl am 20. September. Der CDU-Fischbrötchen-Wahlkampf sorgt seit der Vorstellung in Schwerin für Diskussionen – und für reichlich Spott aus der politischen Konkurrenz.Für Spitzenkandidat Daniel Peters ist das Fischbrötchen kein Gag, sondern ein Symbol. Bei der Vorstellung der Kampagne in Schwerin sagte er: „Das Beste an einem Fischbrötchen ist immer die Mitte“. Genau dort verortet er seine Partei – zwischen den politischen Rändern.

Was steckt hinter dem Slogan „Die Mitte ist das Beste"?

Der CDU-Chef will sein Bundesland nach eigenen Worten weder dem „rot-roten Niedergang“ noch dem „blauen Untergang“ – gemeint ist die AfD – überlassen. Das Fischbrötchen steht dabei für Heimat und Küste, der Slogan für den Anspruch, die politische Mitte zu besetzen.Hinter der Symbolik stehen konkrete Forderungen. Dazu zählen laut CDU eine Azubi-Prämie für Betriebe, Zuschüsse zum Führerschein, bessere Mobilität und wirtschaftliches Wachstum.

Warum das Plakat Spott und Häme auslöst

Die Kampagne polarisiert weit über Mecklenburg-Vorpommern hinaus. SPD-Politikerin Lilly Blaudszun schriebt auf X, es habe „noch nicht mal für ein Fischbrötchen aus Mecklenburg-Vorpommern gereicht“ – die CDU habe das Foto für 19 Euro im Internet gekauft.