CDU und Springer legen nahe, die Seenotrettungs-NGO mache gemeinsame Sache mit Schleusern. Sea-Watch weist die Vorwürfe zurück – und nennt Details.

Das Rettungsschiff „Sea Watch 5“ bei der Einfahrt in den Hafen von Neapel

Eliano Imperato/Anadolu Agency/imago

Zusammenarbeit mit der „Schleuser-Mafia“, ein Frontex-Video und eine mögliche jahrzehntelange Haftstrafe für den niederländischen Seenotrettungs-Kapitän Anne van Dam: Seit Montag machen Meldungen über einen vermeintlichen Skandal die Runde, in dessen Zentrum die NGO Sea-Watch stehen soll.

Die weist die Vorwürfe zurück und spricht von einer „rechtsextremen Verleumdungskampagne“. Es bestehe „weder ein Verhältnis noch irgendeine Form der Kommunikation oder Verabredung“ mit den libyschen Schleppern, so Sea-Watch in einer Stellungnahme gegenüber der taz.