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Im Grunde genommen hieß Karrieremachen für Carsten Linnemann zuletzt stets: als Zweiter zum Zug zu kommen. Zum Generalsekretär rückte der Mann aus Paderborn erst auf, als CDU-Chef Friedrich Merz den glücklosen Mario Czaja rauswarf und dringend Ersatz brauchte. Jetzt hat Merz Linnemann als Gesundheitsminister benannt, und das ist Teil einer größeren Personalrochade im Kabinett. Linnemann, der Einwechselspieler: Wenn Merz ruft, läuft er los.

An diesem Freitagmorgen hat Merz die Presse in den Garten des Kanzleramts geladen, um die Gerüchte zu bestätigen, die längst kursierten: Nina Warken, die bisherige Gesundheitsministerin, wird die neue Chefin des Kanzleramts. Der bisherige Amtsinhaber, Thorsten Frei, wird Fraktionschef – weil der bisherige Fraktionschef, Jens Spahn, zurücktreten musste.