Alles APFS: Wenn es nach Apple geht, ist sein ab 2017 eingeführtes neues Dateisystem, das insbesondere für SSD-Medien geeignet ist, künftig Standard auf der Hardware des Konzerns. Das traditionsreiche Mac OS Extended alias HFS+, das macOS-Nutzer noch vielfach verwenden, beispielsweise für Backup-Festplatten, soll in den kommenden Jahren komplett verschwinden. In einem ersten Schritt streicht Apple mit macOS 28 die Legacy-Kompatibilität zur verschlüsselten Variante von HFS+. In absehbarer Zeit dürfte HFS+ aber gänzlich wegfallen. Nun hat Apple wichtige Anpassungen an einem Supportdokument vorgenommen, was User von verschlüsselten Mac-OS-Extended-Datenträgern künftig beachten müssen.
Schneller direkt umwandeln
Hieß es bislang, dass Nutzer vorhandene HFS+-Encrypted-Volumes zunächst langwierig entschlüsseln müssen, um sie dann wieder im verschlüsselten APFS-Format anzulegen, um ein ähnliches Datenschutzniveau zu erreichen, bietet Apple nun eine weitere Option an: Das Festplattendienstprogramm (Disk Utility) kann auf verschlüsselten HFS+-Medien nun direkte solche in verschlüsseltem APFS machen. Das geht, indem man den Datenträger in der Seitenleiste auswählt und dann über das „Bearbeiten“-Menü (oder das Kontextmenü) schlicht den Unterpunkt zum Umwandeln nach APFS wählt.







