Die Geduldsprobe im Münchner Norden geht weiter: Weil es auf der Großbaustelle am Föhringer Ring Schwierigkeiten mit den Spundwänden gibt, muss die komplette Sperrung der wichtigen Verkehrsader über die Isar bei Unterföhring mindestens bis zum 12. August andauern. Das teilt das staatliche Bauamt Freising mit. Die Behörde ist für den vierstreifigen Ausbau des Rings zuständig.Ursprünglich sollte das Durchfahrtsverbot, von dem nur Busse und Einsatzfahrzeuge unter dem Geleit von Sicherheitsposten ausgenommen sind, am 22. Juli aufgehoben werden. Dieses Datum wurde nun kassiert. Laut dem Bauamt sind dafür unvorhergesehene baugrundtechnische Schwierigkeiten bei der Rückverankerung der Spundwände verantwortlich. Um diese komplexen Herausforderungen zu bewältigen und die Arbeitssicherheit zu gewährleisten, sei eine Verlängerung der Sperrung unumgänglich, heißt es in einer Pressemitteilung.Angebot der SZ:Wählen Sie den Whatsapp-Kanal für Ihren LandkreisDie Süddeutsche Zeitung bietet Whatsapp-Kanäle für alle Landkreise rund um München an. Das Angebot ist kostenlos. So abonnieren Sie die Kanäle.Derweil arbeiteten das Bauamt und die zuständige Firma nach eigenen Worten „intensiv daran, die Einschränkungen so kurz wie möglich zu halten“. Derzeit werde geprüft, inwieweit der Bauablauf „maximal beschleunigt werden kann“, sodass der Abschnitt so schnell wie möglich wieder freigegeben werden kann.Gesperrt ist die Strecke zwischen der Autobahn A9 und der an Unterföhring vorbeiführenden Kreisstraße M13 sowie die Ausfahrt München-Frankfurter Ring auf der Autobahn. Der Verkehr wird weiterhin großräumig über die Staatsstraßen 2350 sowie 2340 und die Bundesstraße B471 sowie in östlicher Richtung über die M13 umgeleitet.