Wer der Gegenwart besonders tief in die Augen schauen will, der lese T.C. Boyles neuen Erzählungsband. Der trete ein in ein Panoptikum, das 240 Seiten misst und bewohnt wird von irreparabel durchgeknallten Maga-Anhängern, thujaheckenstutzenden Umweltschützern und auch von manch bedauernswerter Seele, deren Schicksal es ist, nur durchschnittlich verrückt zu sein.
In Trumps Umerziehungslager: Neues von TC. Boyle
T.C. Boyle ist der Meister des Beiläufigen. Doch in „Das Ende ist nur ein Anfang“, seinem neuen Band mit Kurzgeschichten, lotet er Maximalkonflikte aus.







