Stand: 24.07.2026 • 08:59 Uhr

Die US-Regierung hat überraschend neue Einfuhrabgaben für 60 Handelspartner angekündigt. Bei diesen Zöllen handelt es sich um Strafen wegen angeblich unzureichender Maßnahmen gegen Zwangsarbeit.

Die Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump hat eine Konstante: Sie ist nicht konstant, nicht verlässlich. Heute früh ist die 45. Änderung seiner Einfuhrzollsätze innerhalb von 18 Monaten in Kraft getreten. Dabei handelt es sich um Strafen wegen angeblich unzureichender Maßnahmen gegen Zwangsarbeit.

Trumps Handelsbeauftragter Jamieson Greer sagte im TV-Sender CNN, dass es in den USA seit 100 Jahren ein Gesetz gebe, dass die Einfuhr von Waren verbiete, die unter Einsatz von Zwangsarbeit hergestellt wurden: "Das ist eine Selbstverständlichkeit. Und wir haben dieses Gesetz durchgesetzt, um dies zu unterbinden. In anderen Ländern gibt es solche Gesetze eigentlich gar nicht. Und selbst in den wenigen Ländern, in denen es sie gibt, werden sie nicht wirklich durchgesetzt."

EU-Produkte auch betroffen