Erst gestrichen, nun wieder bewilligt: In Baden-Württemberg gibt es jetzt doch Geld für Landschaftspflege. Umweltschützer*innen sind erleichtert.
Morgenstimmung im Naturschutzgebiet Zeller Aachried am Bodensee
Arnulf Hettrich/imago
Das Umweltministerium in Baden-Württemberg hat angekündigt, doch nicht so stark wie geplant beim Arten- und Naturschutz zu kürzen. Kurzfristige Verträge mit Landschaftspfleger*innen sollen weiterhin bewilligt werden. Die Umweltorganisation BUND begrüßt die Entscheidung: Es sei „ein großer Schaden“ abgewendet worden, sagt die baden-württembergische Landesvorsitzende Sylvia Pilarsky-Grosch.
Das grün geführte Umweltministerium teilte am Mittwoch mit, dass nun doch Mittel für einjährige Maßnahmen in der Landschaftspflege bereitgestellt werden können. Entsprechende Anträge würden „wie in den letzten Jahren“ bewilligt. Bei den Maßnahmen handelt es sich um konkrete Aufgaben der Landschaftspflege, also zum Beispiel Beweidung von Flächen oder die Pflege von Feuchtgebieten. Sie wirken sich direkt auf den Schutz von Tieren und Natur aus.








