PfadnavigationHomePolitikAuslandKrieg in Nahost„Faire Vorgehensweise“ – Trump will Schäden an Schiffen ab sofort mit iranischem Geld begleichenStand: 02:23 UhrLesedauer: 2 MinutenIn der Straße von Hormus kam es zuletzt zu Angriffen des Iran auf HandelsschiffeQuelle: Uncredited/AP/dpaDonald Trump will den Iran ab sofort finanziell für Schäden an Schiffen und Frachtgut belangen. Unklar bleibt, wie der US-Präsident das Vorgehen rechtlich begründen will. Die Angriffe gehen auch in der 13. Nacht in Folge weiter.Inmitten des Streits um die Straße von Hormus will US-Präsident Donald Trump den Iran für Schäden an Schiffen und Frachtgut zur Rechenschaft ziehen. Jegliche Schäden dieser Art würden ab sofort mit iranischem Geld beglichen, das von den USA kontrolliert werde, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Damit bezog er sich offensichtlich auf eingefrorene iranische Vermögenswerte, allerdings blieb unklar, wie genau Trump das Vorgehen rechtlich begründen will. Der US-Präsident sprach von einer „fairen und gerechten Vorgehensweise“, selbst wenn die Entschädigungen erheblich sein könnten.Der Iran-Krieg war Anfang des Monats erneut eskaliert, nachdem Irans Streitkräfte Handelsschiffe in der Straße von Hormus beschossen hatten. Trump nannte die für den globalen Ölhandel wichtige Meerenge in seinem Post nun nicht explizit. Seit Tagen greift das US-Militär aber immer wieder Ziele im Iran an mit der erklärten Absicht, den Iran an weiteren Attacken auf Handelsschiffe und Seeleute zu hindern. Auch in der Nacht zu Freitag wurde diese Begründung durch das zuständige US-Regionalkommando Centcom genannt, als die USA neue Luftangriffe auf iranische Militärziele starteten. Es ist die 13. Nacht in Folge mit US-Angriffen. Iranische Staatsmedien meldeten Explosionen entlang der Meerenge in Bandar Abbas und Keschm sowie nordwestlich davon in der Nähe von Andimeschk und Omidijeh. Auch aus der Stadt Ahwaz gebe es Berichte über Explosionen.Trump versucht seit Monaten, den Iran zur vollständigen Wiederöffnung der Straße von Hormus zu bewegen. Der Iran beharrt weiter auf der Kontrolle über die Meerenge, durch die rund 20 Prozent des weltweiten Öltransports verlaufen. Die USA verhängten ihrerseits erneut eine Seeblockade gegen iranische Häfen. Handelsschiffe meiden die traditionellen Routen wegen möglicher iranischer Minen und weichen zunehmend auf südlichere Wege entlang der Küste Omans aus, die von US-Drohnen und Flugzeugen überwacht werden. Dort kam es zuletzt zu Angriffen durch den Iran.dpa/AP/luwi
Krieg in Nahost: „Faire Vorgehensweise“ – Trump will Schäden an Schiffen mit iranischem Geld begleichen - WELT
Donald Trump will den Iran ab sofort finanziell für Schäden an Schiffen und Frachtgut belangen. Unklar bleibt, wie der US-Präsident das Vorgehen rechtlich begründen will. Die Angriffe gehen auch in der 13. Nacht in Folge weiter.








