Stand: 23.07.2026 • 17:17 Uhr

Für viele Urlauber an der französischen Atlantikküste bei Arcachon heißt es gerade: nichts wie weg. Die Waldbrände breiten sich dort rasant aus. In Spanien scheint sich die Lage hingegen zu entspannen.

Es ist eine Katastrophe mitten in der Hochsaison: An der französischen Atlantikküste in der Nähe von Arcachon südwestlich von Bordeaux breiten sich die Feuer in den Kieferwäldern weiterhin rasant aus. Tausende Menschen wurden bereits evakuiert. Viele davon sind Touristen. Sie mussten ihre Campingplätze und Ferienunterkünfte verlassen und wurden in Behelfsunterkünften und Zeltlagern untergebracht.

"Die Situation ist dramatisch", beschreibt ARD-Korrespondent Michael Strempel. Die Einsatzkräfte versuchten nun, die Menschen möglichst schnell weg von der Südspitze von Cap Ferret wegzubewegen. Auf der Halbinsel, wo der Campingplatz geräumt wurde, schlossen die Einheimischen ihre Läden, der Strand war verwaist, wie die Zeitung Sud-Ouest berichtete. Das Feuer um die Gemeinde Le Porge in der Nähe von Bordeaux erfasst bereits 3.100 Hektar.

12.000 Touristen und Bewohner wurden aus Campingplätzen und anderen Ferienunterkünften in evakuiert, später folgten weitere 8.800 Menschen von Campingplätzen, so die Nachrichtenagentur AFP.