Die Spargel- und Erdbeerernte in Brandenburg 2026 fällt gemischt aus – je nachdem, welches Beet man betrachtet. Nach vorläufigen Zahlen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg vom Donnerstag brachten die Landwirte in diesem Jahr 18.500 Tonnen Spargel ein. Das sind 460 Tonnen oder 2,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Bei den Erdbeeren im Freiland dagegen jubeln die Betriebe: Hier stieg die geschätzte Erntemenge von 657 auf 940 Tonnen – ein Plus von rund 43 Prozent. Wer heimischen Spargel und regionale Erdbeeren mag, bekommt also eine widersprüchliche Bilanz serviert. Die einen Kulturen leiden, die anderen profitieren – und schuld ist an beidem teilweise dasselbe Wetter.
Warum die Spargelernte in Brandenburg 2026 kleiner ausfällt
Der Spargel steht in diesem Jahr unter Druck. Die Anbaufläche für erntefähigen Spargel schrumpfte um fast 200 Hektar auf gut 3.200 Hektar. Das ist die geringste Fläche seit 2015.
Für die kleinere Erntemenge nennt das Statistikamt zwei Ursachen. Zum einen setzte die Trockenheit den Pflanzen zu. Zum anderen fehlte es an Saisonarbeitskräften, die den Spargel von Hand stechen.
Es gibt aber auch eine gute Nachricht. Trotz der geringeren Gesamtmenge legte der Ertrag pro Fläche leicht zu – von 55,2 auf 57,1 Dezitonnen pro Hektar. Eine Dezitonne entspricht 100 Kilogramm. Die verbliebenen Flächen lieferten also im Schnitt etwas mehr Spargel als im Vorjahr.












