In der US-Mitteilung hieß es, es sei auch ein bilaterales Abkommen zu flankierenden Sicherheitskontrollen unterzeichnet worden. Was dieses konkret beinhaltet, blieb zunächst unklar. US-Energieminister Chris Wright betonte, die Vereinbarungen würden höchste Sicherheitsstandards gewährleisten und auch sicherstellen, dass keine Atomwaffen verbreitet werden.Deal »komplett abhängig« von AnnäherungNun teilte Trump mit, dass der am Mittwoch verkündete Atomdeal mit Riad »komplett abhängig« von einem entsprechenden Schritt Saudi-Arabiens sei. Trump betonte zugleich, dass der Atomdeal »keine Anreicherung von Material« beinhalte. Gemeint dürfte sein, dass es den Saudis nicht gestattet ist, im Rahmen des Abkommens Uran anzureichern. »Die Vereinigten Staaten haben keine Einwände gegen zivile Atomanlagen (ohne Anreicherung)«, schrieb Trump dazu.

Anerkennung durch Saudi-Arabien wäre für Israel gewaltiger ErfolgTrump versuchte bereits in seiner ersten Amtszeit, Israel durch die Abkommen nach jahrzehntelangen arabisch-israelischen Konflikten fester in der Region zu verankern. Für Israel wäre die Anerkennung durch Saudi-Arabien ein gewaltiger diplomatischer Erfolg. Offiziell unterhalten die Länder keine Beziehungen zueinander, arbeiten aber etwa in Sicherheitsfragen schon länger zusammen. Im Zuge des Abraham-Abkommens begannen die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Marokko und der Sudan, ihre Beziehungen zu Israel zu normalisieren.