Der Iran soll kurdisch-iranische Kämpfer im irakischen Exil jüngst mit weißem Phosphor angegriffen haben. Das legt eine kurdische Menschenrechtsorganisation nahe.
Beerdigung eines iranisch-kurdischen Kämpfers in Nordirak nach einem iranischen Raketenangriff, 19. Juli 2026
Ako Rasheed/reuters
Die iranische Kurdistan Freiheitspartei (PAK) wirft dem Regime in Teheran vor, bei einem Drohnenangriff auf einen ihrer Stützpunkte in Nordirak Munition mit weißem Phosphor verwendet zu haben. Adib Khalidiyan, ein führendes Parteimitlied, erklärte gegenüber dem kurdischen Medium Rudaw: „Der Angriff wurde von einer einzigen Drohne durchgeführt, doch ihre Sprengladung unterschied sich von denen früherer Drohnen. Auch das dadurch ausgelöste Feuer und die Auswirkungen waren anders.“
Weißer Phosphor ist eine extrem reaktive Abwandlung des chemischen Elements Phosphor. Bei Kontakt mit Luftsauerstoff entzündet sich das Material sofort selbst, brennt mit extrem hoher Temperatur – etwa 1.300 Grad – und entwickelt einen dichten, hochgiftigen Rauch.









