Im Raum riecht es nach Aprikose, Mango und frischem Steinobst. Rund 20 Weinexperten schwenken ihre Gläser, diskutieren über Eiche, Vanille und Zeder. Erst wird geschaut, dann gerochen – getrunken wird zuletzt. Es ist eine Zeremonie, die fast ebenso viele Regeln kennt wie die Aufnahme in die Weinbruderschaft Saale-Unstrut, die an diesem Nachmittag in der Magdeburger Staatskanzlei ihre Ehrenpreise vergibt. Feierlich überreicht von Ministerpräsident Sven Schulze (CDU).
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident ist jedoch nicht nur zum Überreichen der Blumen zu Gast in der Staatskanzlei. Mit Robe, passendem Hut und Schwert wurde er zum „dienenden Ritter“ geschlagen und feierlich in den Kreis der Bruderschaft aufgenommen. Die vier ausgezeichneten Weine erzählen jedoch auch noch eine andere Geschichte: die vom Wandel des Weinbaus in Sachsen-Anhalt.
In feierlicher Robe: Ministerpräsident Sven Schulze (CDU)
© Katharina Schwanz/Ostdeutsche Allgemeine
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