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In Deutschland ist der Zugang zu Wohnraum für alle gleich schwer? Das stimmt nicht, wie diese Daten zeigen. Wie rassistisch der deutsche Wohnungsmarkt ist.
23. Juli 2026, 14:06 Uhr
Müller, Meyer, Diop oder Khan? Wer eine Wohnung sucht, kann vieles beeinflussen, aber eines sicher nicht: den Nachnamen. Doch genau daran könnte es bei Menschen scheitern, deren Name nicht typisch deutsch klingt, zeigen Daten des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM).
Forschende verschickten mehr als 2.000 Anfragen auf Wohnungsanzeigen. Nur die Namen unterschieden sich, Einkommen und andere Merkmale blieben gleich. Auf 100 Anfragen mit Müller folgen 28 Einladungen, mit Khan zwölf. Auch Fischer wurde selten eingeladen, laut DeZIM ein statistischer Ausreißer.







