Am vergangenen Sonntag hatte die sächsische Bergwacht unterhalb der Basteiaussicht in der Sächsischen Schweiz einen 61-jährigen Wanderer aus Rheinland-Pfalz tot geborgen. Der Mann lag rund 20 Meter unter der Aussichtsplattform in einer Felsspalte. Beim Abseilen von der Plattform entdeckten die Retter den Vermissten und zogen ihn mit einer Korbtrage und einer Seilwinde nach oben.
Vorausgegangen war ein mehrtägiger Sucheinsatz. Die Bergwachten Pirna und Bad Schandau durchkämmten das Gebiet gemeinsam mit der Drohnenstaffel des DRK Sebnitz bis in die Nacht, allerdings ohne Ergebnis. Am Samstagmittag ging bei der Polizei eine Vermisstenanzeige aus Rheinland-Pfalz ein.
Das Fahrzeug des Mannes wurde auf dem Basteiparkplatz gefunden. Ein Mantrailer-Hund der Polizei – ein auf menschliche Individualgerüche spezialisierter Spürhund – verfolgte die Spur bis zur Kanapee-Aussicht, wo sich die Fährte im Felsgelände verlor. Eine zweite Suche am Samstagabend blieb ebenfalls erfolglos, erst neue Ermittlungsergebnisse am Sonntagmorgen grenzten den Bereich auf die unmittelbare Umgebung der Basteiaussicht ein. Nun ermittelt die Kriminalpolizei, wie es zu dem Absturz kommen konnte.
Rund 400 Einsätze im ersten Halbjahr











