Sommerzeit ist Wanderzeit – besonders schöne Touren bietet die Sächsische Schweiz mit ihren bizarren Felsformationen. Zahlreiche Urlauber sind seit dem Frühjahr auf den Routen im Elbsandsteingebirge unterwegs, genießen die Kühle im Grund oder die Aussicht vom Berggipfel. Und doch kommt es in der Sandstein-Idylle immer wieder zu Unfällen, bei denen Rettungskräfte der Bergwacht und des Deutschen Roten Kreuzes gefragt sind.
Eine großangelegte Suchaktion in der Sächsischen Schweiz hat am Sonntagvormittag ein tragisches Ende gefunden: Unterhalb der Basteiaussicht entdeckten Einsatzkräfte der Bergwacht einen 61-jährigen Mann tot in einer Felsspalte, rund 20 Meter unter der Aussichtsplattform. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um einen als vermisst gemeldeten Wanderer aus Rheinland-Pfalz.
Begonnen hatte der Fall am Abend des 17. Juli 2026 – mit einem lauten Schrei, den Mitarbeiter der Felsenbühne Rathen im Wehlgrund hörten. Ob der Ruf mit einem Notfall in Verbindung stand, war zunächst unklar. Die Bergwachten Pirna und Bad Schandau suchten das Gebiet zwischen 19 Uhr und 2 Uhr nachts ab, unterstützt von der Drohnenstaffel des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Sebnitz. Der Einsatz blieb ergebnislos.









