PfadnavigationHomeNewstickerDPAInfolineWirtschaft (DPA)Ruf aus SPD nach Preisdeckel für Benzin und DieselStand: 23.07.2026Lesedauer: 2 MinutenDie 12‑Uhr‑Regel und das verschärfte Kartellrecht sorgen nach Angaben von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche für mehr Transparenz für die Kunden. (Symbolbild) Quelle: Sascha Thelen/dpaTrotz erneut deutlich gestiegener Spritpreise sieht die Bundeswirtschaftsministerin Reiche keinen Spielraum für Entlastungen. In der Bundestagsfraktion der SPD sieht man das anders.Trotz klarer Absage an einen erneuten staatlichen Tankrabatt durch Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche kommen aus der SPD-Bundestagsfraktion Rufe nach Entlastungen für die Pendler. «Wir brauchen einen wirksamen Schutz vor extremen Preisspitzen, wie ihn andere europäische Länder, etwa Luxemburg, längst vormachen», sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion, Sebastian Roloff, der Deutschen Presse-Agentur in München. In Luxemburg gibt es gesetzlich festgelegte Maximalpreise für Benzin, Diesel und Heizöl.«Die erneuten Preissprünge an den Zapfsäulen zeigen: Der Spritmarkt funktioniert nicht mehr so, wie ein funktionierender Wettbewerb funktionieren sollte», betonte Roloff, der auch SPD-Landesvorsitzender in Bayern ist. Dass die Preise nach oben oft innerhalb weniger Stunden reagierten, nach unten aber deutlich träger seien, lasse sich den Menschen immer schwerer erklären. «Das ist ein deutliches Indiz für Marktversagen.»