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n Yisca Haranis Augen glitzern Tränen, als sie sich von dem goldschimmernden Erinnerungszeichen abwendet, das gerade zum Gedenken an ihre Großtante, Josefa Thannhauser an der Hauswand der Prinz-Ludwig-Straße 6 angebracht worden ist. Sichtlich bewegt nimmt sie das Mikrofon in die Hand und wendet sich an die Gruppe junger Menschen, die um sie herumsteht. „Es braucht einen Samen, damit ein Baum daraus wachsen kann“, sagt Harani mit bebender Stimme auf Englisch. „Und ihr alle seid die Samen.“







