PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsDas müssen E-Auto-Einsteiger wissenRatgeber: Laden ohne LadekollerStand: 10:01 UhrLesedauer: 7 MinutenAm Schnelllader sollte das Auto so abgestellt werden, dass das schwere Kabel den Ladeanschluss ohne Zug erreichtQuelle: Mercedes-BenzTanken funktioniert zumindest innerhalb Deutschlands fast überall gleich. Beim Laden ist es komplizierter. SP-X/Köln. Der erste Besuch an einer öffentlichen Ladesäule wirkt häufig komplizierter als ein Tankstopp. Das legt sich schnell: Wer die wichtigsten Begriffe und ein paar Regeln kennt, kommt auch als E-Auto-Neuling problemlos zu Strom.
Welche Arten von Ladesäulen gibt es?Grundsätzlich wird zwischen Wechselstrom- und Gleichstromladen unterschieden. AC-Säulen mit Wechselstrom stehen häufig am Straßenrand, in Parkhäusern oder auf Firmenparkplätzen. Sie liefern meist 11 oder 22 kW und sind vor allem sinnvoll, wenn das Auto ohnehin einige Stunden steht. Auch E-Auto-Neulingen dürften sie bekannt vorkommen, sind sie doch technisch gesehen die öffentliche Variante der heimischen Wallbox.
Während der Strom aus AC-Wechselstromsäulen zunächst an Bord in Gleichstrom umgewandelt werden muss, speisen die DC-Säulen direkt Gleichstrom in die Batterie und laden deutlich schneller. Ältere oder gedrosselte Modelle kommen auf 50 kW, die meisten liefern aber längst dreistellige Leistungen. Die Schnellladesäulen finden sich vor allem an Autobahnen, Autohöfen und in Ladeparks. Auch in städtischen Gewerbegebieten, bei Fast-Food-Anbietern oder Baumärkten sind sie mittlerweile häufig zu finden. Besonders leistungsfähige Exemplare werden als HPC-Lader bezeichnet, kurz für „High Power Charging“. Sie bieten eine Ladeleistung von 400 kW oder sogar mehr – nutzen kann das Auto allerdings nur so viel, wie seine Technik und der Akku gerade zulassen.






